029-KALT
KYR 04
029-KALT
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029 SIT
029 GRU
029 GRU 1
029 SCHN 2
029 SCHN 1
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Erklärtes Ziel war, einen Ort zu schaffen, an dem gerne Gottesdienste gefeiert werden. Der für Dorfkirchen im Markgräflerland häufig verwendete Bautypus der Saalkirche bleibt in seiner äusseren Erscheinung unangetastet. Die hölzernen Einbauten im Innern lösen sich von der bestehenden Mauer ab und stellen die rückwärtig liegenden Fenster frei. Die ursprüngliche, den Saal allseitig umspannende Raumhülle bleibt in ihrer Proportion wieder klar ablesbar. Die Empore stellt die Verbindung mit dem Bestand her, sodass die Einbauten trotz der seitlichen Distanznahme nicht additiv wirken. Die farbliche Gliederung zwischen unten und oben dient der räumlichen Fassung. Es gibt nicht Boden- und Deckenplatte, sondern bloss Raumgefäss. Eine dunkle, bergende Raumschale wird überdacht und überhöht von einer hellen, behütenden Haube.

  • Innenraum einer Kirche, Kaltenbach (DE), Neugestaltung, 2012-2018
  • Auftraggeber: Vermögen und Bau, Baden-Württemberg
  • Studienauftrag: 1. Platz, 2012
  • Mitarbeit: Jane Brütsch, Christoph Schmidt, Stefan Setzer, Susann Vécsey
  • Fotos: Rasmus Norlander
  • Ausführung mit Brüderlin & Klemm Architekten, Schopfheim