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Die Betonkirche könnte besser nicht zur Geltung kommen als vor dem üppigen Grün, in welches sie eingebettet ist.

Richard Döcker hat die Kirche 1969 - dem Prinzip des Zentralbaus folgend - in einen Kreis eingeschrieben. Diese imaginäre Geometrie gibt der bewusst fragmentierten Gebäudehülle den übergeordneten Rahmen und Halt.

Die bereits gestrichene Sichtbetonoberfläche im Innern der Kirche wird neu in abgestuften Grautönen gestrichen, sodass sich die Wandoberfläche zum Altar hin sukzessive aufhellt.

Kleine, tief hängende Pendelleuchten erhellen den Innenraum und zeichnen sowohl die fragmentierte Holzdecke als auch das Betonhängedach nach, welches wie ein Schutz bietendes Tuch über dem Kirchenraum liegt. Der Kirchenraum erhält dadurch eine neue Festlichkeit.

  • Auferstehungskirche, Offenburg (DE), Neugestaltung und Renovierung, 2016-2019
  • Auftraggeber: Evangelische Kirchengemeinde Offenburg, Auferstehungsgemeinde
  • Wettbewerb (Mehrfachbeauftragung) 2016: 1. Rang
  • Ausführung: 2018-2019
  • Mitarbeit: Katerina Krupickova (Projektleitung), Christoph Schmidt, Susann Vécsey
  • Lichtplanung: Dirk Lerch
  • Gestaltung der Paramente: Isabel Bürgin
  • Fotos Rasmus Norlander